In die vier Winde
werfe ich meine Hoffnung.
Das ist mein Anker.

Joachim Grünhagen

„Aber der Wind singt“

Wir erinnern an Joachim Grünhagen
27. Juni 1928 - 16. Februar 2016

Mit einer Zeile aus einem Renga von Joachim Grünhagen laden das Kulturbüro der Stadt Hannover und die Gruppe Poesie zu einem poetischen Abend ein. Gemeinsam erinnern wir uns an den Lyriker und Freund, den Gründer der Gruppe Poesie und langjährigen Mitarbeiter des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover und den die Literaturszene Hannovers in vielfacher Weise bereichernden Menschen. Wir begegnen ihm auf seinen Wegen und erlauschen in seinen Worten den „singenden Wind".

 


Montag,
14. November 2016, 20 Uhr
im Kanapee,
Edenstraße 1, Hannover

Die Plätze sind begrenzt. Bitte reservieren Sie sich einen Platz unter
Telefon 0511-3481717 oder über www.kanapee.de: Kontakt
Foto: © Morawietz


Ansprechpartner:

Kulturbüro Landschaftstraße 15, Telefon 0511-168-42493, elke.oberheide@hannover-stadt.de
Gruppe Poesie, Barbara Macherius, Telefon 05041-3053, info@gruppepoesie.de
 
 
 
 
 
Rückblick 2016 - 2014
 
Innerhalb der
24 H
Literaturwerkstatt Hannover

zeigt die Gruppe Poesie:


Über das Stehen, Gehen und das,
was man Leben nennt

Ein literarisch-musikalisches Zusammenspiel

 

Sonnabend, 8. Oktober 2016
18 Uhr
Atelier LortzingArt
Lortzingstraße 1, 30177 Hannover-List

Info/Karten: info@gruppepoesie.de, Telefon 05041 3053

Wir möchten ergründen, „was man Leben nennt". Denn hat nicht jeder, seine Art zu leben, seine Gründe, wartend zu sitzen, erwartend zu stehen? Und wenn wir gehen, spüren, denken; finden, erfinden wir dann das oder unser Leben oder erfindet, findet es uns? Mag sein, das eigene Leben ist die Antwort, die unser Fragen verstummen lässt oder stetig bedingt.



Gruppe Poesie, Lister Turm, 30. Gründungsjubiläum
Foto: © Addi Kremer
Sitzend von links nach rechts: Marcus Neuert, Holger Nieberg, Klaus Hespe, Dirk Strauch; stehend von links nach rechts: Tarja Sohmer, Julia Sander, Katrin Skusa, Tahere Asghary, Hans M. Ritter (Regisseur), Barbara Macherius, Wulf Hühn †, Susanne Schieble, Jaczek T. Zielinski. Auf dem Foto fehlt Christa Eschmann

 
 
 

Behüteter Abschied

Wir im Abschied näher als nah
Alles wird eins, manches entfernt sich.
das Glatte, Grelle, Sinnlose
unvermeidlich das Wissen in uns
Ansicht, Einsicht, Nachsicht.
Tor um Tor auseinandergeboren.

Ein Abschied beweist nichts.
Unsere Nacken gebeugt
näher als nah.

B. Macherius

Wir trauern um Wulf Hühn, einen Freund, Chansonier und Literaten, um einen junggebliebenen „Querkopf" voller Ideen und Wortsspiele und um einen liebenswerten Menschen, der nie einen einmal in sein Notizbuch eingetragenen Geburtstag vergaß.

Wulf starb am 2. Mai 2016 morgens. Er gehörte nicht nur der Gruppe Poesie an, er war aus der Hannoverschen Literaturszene ebenso wenig wegzudenken wie die Kröpcke-Uhr aus Hannover. Es ist schwer vorstellbar, dass er nicht doch wieder mit „seiner Geliebten“ im Arm und über ihr Gewicht stöhnend ins Zimmer tritt und schon bald darauf zärtlich ihre Saiten streichelt und zupft und dann ist alles wieder gut und beide singen und klingen in schöner Eintracht und manchmal möchte er gar nicht wieder aufhören so mit ihr für uns zu spielen...

In unsere Erinnerungen und Gedanken schließen wir auch Joachim Grünhagen, den Gründer der Gruppe Poesie ein, der am 16. Februar 2016 und Dieter P. Meier-Lenz, unser langjähriges, treues Mitglied, der zu jeder großen Gruppenveranstaltung Texte einsandte und im Sommer 2015 in seiner Wahlheimat Frankreich verstarb.

       
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Vorpremierenlesung des Romans
ZAC ARTHUR - Campus Elysius
mit Holger Nieberg


1. Juni 2016, 19 Uhr
Atelier LortzingArt,
Lortzingstr. 1
30177 Hannover-List


Bitte klicken Sie hier oder auf die nebenstehende Abbildung für weitere Informationen

 
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  Das Verbleichen der weißen Stadt

  Lesung mit Musik:
Sonnabend
23. April 2016
19.30 Uhr

Café Lohengrin
Sedanstr. 35, 30611 Hannover

  „Das Verbleichen der weißen Stadt“, der soeben erschienene Roman der finnischen Autorin Tarja Sohmer, steht im Mittelpunkt des heutigen Leseabends, thematisch-athmosphärisch in Beziehung gesetzt zu Gedichten und kleinen Prosatexten von Marcus Neuert und Klavierimprovisationen von Ina Gieseking.

Finnland in den 1970er Jahren. Jaana wächst auf in einfachen Verhältnissen, in einer eher sprachlosen Familie. Abwechslung in das Leben in der Kleinstadt bringen sommerliche Ausflüge aufs Land zu einer befreundeten Bauernfamilie. Bis zu einem Unfall, verursacht durch ihre jüngere Schwester. Ein Wendepunkt. Jaanas Träume zerschellen einer nach dem anderen an der Realität. Das Erwachsenwerden und die erste Liebe der zwei Schwestern finden als Wildwuchs statt, desillusionierend. Bei den Mädchen treten immer mehr Entfremdung, Argwohn und Konkurrenz an die Stelle inniger Nähe. Die Erwachsenen sind mit sich selbst beschäftigt, mit den nachwirkenden Folgen alter Geschehnisse zwischen den zwei Familien. Jaana und ihre Schwester können sich nur schwer lösen aus den Verstrickungen. Sie suchen Fluchtpunkte, suchen unter widrigen Umständen ihren je eigenen Weg, verschlungen, schmerzlich, steinig, schreiben dennoch die Familiengeschichte fort. Das erreichte Gleichgewicht bleibt vorerst fragil.

 

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„Die Stadtpassion“ oder
„Oh, wie schön ist Anderswo“

Ein literarisch-musikalischer Abend

Mittwoch
4. Mai 2016
19.00 Uhr


Atelier LortzingArt
Lortzingstr.1 (Ecke Podbielskistr.)
30177 Hannove
r

Sie hören:
Jaczek Tomasz Zielinski Lyrik
Beate Baronner
(als Gastautorin) Prosa
Torsten Käseberg
(als Gast) Gitarre

Jaczek T. Zielinski ist Mitglied der Gruppe Poesie und schreibt Lyrik. Torsten Käseberg ist Jazz-Musiker. Ihre Freundschaft begann mit einem Gedicht und einer Gitarre. Mittlerweile gibt es mehrere Kompositionen auf zwei CD`s: „Die Stadtpassion" und „Regenzeit" und das Duo tritt mit verschiedenen Programmen auf. Sie werden von Beate Baronner (Gründerin: Das Kaminzimmer - die Lesereihe in der Südstadt) und ihrer stadtflüchtigen Heldin auf ihrer Reise nach „Anderswo" begleitet. Als Aperitif zu diesem Abend empfehlen wir: you tube: YYAATTOO - Bild ohne Rahmen, Recognize, Give away oder Trance.

Plätze sollten Sie bitte reservieren unter Fon: 0511 - 69 63 433, Fax: 0511 - 39 75 92 0 oder
E-Mail: info@irlippok.de. Stadtbahnlinien 7, 3, 9 Richtung Lahe, Haltestelle Lortzingstraße

Der Eintritt ist frei, um einen Obolus für die Künstler wird gebeten.

   
 

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Das Jahr 2016 begann für die Gruppe Poesie mit der Vorstellung ihres neuen Buches:



70 Jahre Hiroshima.
Weil ‚Little Boy‘ vom Himmel fiel“

beim Neujahrsempfang der DJG (Deutsch-Japanischen Gesellschaft) im Hotel Courtyard by Marriott, Hannover-Maschsee

Wie auch in der Veranstaltung mit Texten, Tänzen und Musik, beginnt das Buch mit dem Kapitel „Leichte Bilder“. Darin greifen zwölf Autorinnen und Autoren der Gruppe besondere Augenblicke von Liebe, Naturschönheit, von Sichtbarem und Unsichtbarem auf und setzen gleichsam als Waffe gegen die drohende Bombe - die Freude am Leben.

Es folgen „Verstörte Bilder“, Irritationen, Ängste, Schuld, Verantwortung klingen an, die Kälte wächst und im dritten Teil „Katastrophe“ zieht sie sich weiß zwischen vereinzelten, einsamen Menschen über zwei Seiten, danach droht ein die Erde verschlingender, schwarzer Wolkenbruch und das Gedicht „Unwahrnehmungen“ schreibt die Zerstörung ringsum fest und die Neigung eines Frauenkopfes schweigt grenzenlos Trauer.

Die Bombe ist detoniert, ist in uns... Im letzten Kapitel gehen wir dem nach, „Was wir heute tun“. Die Kinder spielen noch immer Krieg, wir verdrängen, konsumieren, „müssen wir uns Sorgen machen“ oder stimmen wir ein und folgen wir denen, die sagen: „Lass uns wieder beginnen“ und „Ich habe das Leben gewählt“?

Das Buch ist zum Sonderpreis von 10 Euro erhältlich. Kontakt: Barbara Macherius, Göbelbastei 19, 31832 Springe, info@gruppepoesie.de

 


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Das Leben erinnern,
wie es uns leicht macht
uns verstört durch seine Katastrophen, Kriege,
wie sie uns formen
und was wir im Frieden danach
heute tun


Eine literarisch-musikalische
Performance
70 Jahre Hiroshima
„Weil Little Boy vom Himmel fiel“

 

Sonntag
11. Oktober 2015
15.30 Uhr

KOKI, Künstlerhaus, Sophienstr. 2
Hannover

14 Gruppenmitglieder erinnern in einem Zusammenspiel ihrer Texte mit Gesang, Tanz, Klavier-, Gitarren- und Querflötenbeiträgen anders als üblich an dieses entsetzliche Ereignis.

Regie: Hans Martin Ritter
Textauswahl: Barbara Macherius

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover

und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V. statt

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Feier des Gründungsjubiläums der Gruppe Poesie
Die Dauer des Flüchtigen
30 Jahre Gruppe Poesie

  Eine literarisch-musikalische Performance
mit Lyrik und Prosa, Tanz, Gesang, Klavier, Gitarre


Lyrik und Kurzprosa von 14 Autorinnen und Autoren ergänzen, potenzieren, verknüpfen sich mit Musik, Gesang und Tanz. Zeit wird Raum, Bewegung Klang, Schwingung Wort und vielleicht berühren wir, was uns berührt für einen flüchtigen Moment und spüren...

Regie:
Hans Martin Ritter, Textauswahl: Barbara Macherius. Von und mit: Tahere Asghary, Monika Garn-Hennlich, Klaus Hespe, Wulf Hühn, Barbara Macherius, Marcus Neuert, Holger Nieberg, Julia Sander, Susanne Schieble, Katrin Skusa, Tarja Sohmer, Dirk Strauch, Jacek T. Zielinski und Dieter P. Meier–Lenz sowie Hans Martin Ritter

Sonntag, 2. November 2014, 16.00 Uhr
Lister Turm (großer Saal)
Walderseestr.100, 30177 Hannover


Es ist sicher ein Grund zu feiern, wenn eine Gruppe, die sich aus Liebe zur Lyrik gründete, nach dreißig Jahren noch arbeitet und lebt und mit ihr Poetinnen und Poeten, Poesie und Lyrik. Wer hätte das erwartet in dieser, unserer Zeit! Wir laden Sie ein, mit uns zu feiern!
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Nun zum dritten Mal:
Ein literarisch-musikalisches Zusammenspiel
Stille - Traum und Traumata

Szenische Einrichtung:
Hans Martin Ritter
Textauswahl:
Barbara Macherius

Lyrik und Kurzprosa von 17 Gruppenmitgliedern ergänzen, potenzieren und verknüpfen sich in einem Zusammen-Spiel miteinander und mit Musik, Gesang, Tanz. Die szenische Einrichtung geht von den Texten aus und von den Situationen und den Momenten der Stille, die in ihnen enthalten sind. Sie verwendet dialogische und chorische Elemente. Die Spiral Drum ist ein Instrument, das eigens für diese Veranstaltung gebaut wurde und in der Schlussmusik zu hören ist.

Zu hören sind die Autorinnen und Autoren

Tahere Asghary, Christa Eschmann, Klaus Hespe, Wulf Hühn, Barbara Macherius, Marcus Neuert, Susanne Schieble, Katrin Skusa, Tarja Sohmer, Dirk Strauch und Jacek T. Zielinski
mit eigenen Texten und mit Texten von

Jürgen Borchers, Joachim Grünhagen, Dieter P. Meier–Lenz, Holger Nieberg, Hede Nolte und Julia Sander

Ausdruckstanz:
Tahere Asghary
Gitarre/Gesang:
Wulf Hühn
Tubaphone, Storm Drum, Spiral Drum:
Christa Eschmann

Dienstag, 16. September 2014, 20.00 Uhr
Brehmstrasse 10 (Rudolf-Steiner-Haus), 30173 Hannover
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Lesung

mit traditioneller japanischer Teezeremonie

Ein Streifen Sonnenlicht fällt auf die Landschaft
(Haikus und Naturlyrik)

Sie hören die Autoren
Marcus Neuert, Dirk Strauch und Susanne Schieble
Japanische Blockflötenklänge
Seiko Kakefuda

Mittwoch, 11. Juni 2014 und Mittwoch, 18. Juni 2014, jeweils 19 Uhr

Teehaus im Stadtpark (am Hannover Congress Centrum)
Eingang Kleefelder Straße, Hannover


Kosten für Mitglieder der DJG Hannover: 8 EUR. Kosten für Nicht-Mitglieder: 10 EUR. Schriftliche Anmeldung erforderlich unter: susanne@schieble.de bzw. S.Schieble, Im Maisfeld 20, 30916 Isernhagen. Diese Lesung wird in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V. durchgeführt

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Lesung
Was uns verwandelt

Nicht nur der Frühling verwandelt uns, jeder intensiv gelebte Augenblick tut es, eine Reise könnte es tun, eine unerwartete Begegnung, ein Kuss, Musik, ein Abschied, ein Theaterbesuch, das Erschrecken vor Krieg, Terror, Gewalt, die Angst, die uns lähmt, die Sehnsucht, die uns wach hält und manchmal die Freude an einem Gedicht.

Sie hören Lyrik und Prosa von

Klaus Hespe, Barbara Macherius, Holger Nieberg, Tarja Sohmer

Dienstag, 13. Mai 2014, 19.30 Uhr
im Atelier LortzingART von Inge-Rose Lippok
Lortzingstrasse 1 (Ecke Podbielskistrasse), 30177 Hannover


Sie erreichen das Atelier Inge-Rose Lippoks mit den Stadtbahnlinien 3, 7, 9 Richtung Lahe, Haltestelle Lortzingstrasse

Eine telefonische Reservierung unter 0511/6963433 wird empfohlen

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mehr hier >>

Lesung
Fünf Arten der Liebe


Es lesen

Tarja Sohmer, Marcus Neuert, Holger Nieberg

Sonnabend, 5. April 2014, 17 Uhr

Galerie Sara Dupont
Vahrenwalder Str. 207, Hannover

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Unsere Veranstaltungen werden durch das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover gefördert